Hier sind sie wieder: die Werbetrends für das nächste Jahr. Vergangenes Jahr haben wir einige Trends für 2023 aufgestellt, und das meiste davon kehrt zurück. Inzwischen haben wir uns von Corona erholt, jeder hat verpasste Urlaubs- und Ausflugstage nachgeholt, so dass wir ein „normales“ Jahr erwarten. Abgesehen von der Inflation natürlich, denn die wird sich auf jeden Fall in Freizeit, Reisen und Ausflügen niederschlagen. Genug der Einleitung, kommen wir zu den Trends!
Unsere 8 Online-Werbetrends im Überblick:
- Shorts, dieses Jahr noch angesagter;
- SEA wird viel visueller;
- TikTok ist aus dem Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken;
- KI treibt die Entwicklung weiter voran und wird sich nicht zurückziehen;
- Multichannel-Anzeigenformate setzen sich durch;
- Cookies von Drittanbietern werden tatsächlich verschwinden;
- Stärkerer Fokus auf Rabatte und Rabattperioden;
- Aufstieg der Whatsapp-Werbung.
1. Shorts, dieses Jahr noch angesagter
Letztes Jahr verwendeten sage und schreibe 91 % der Unternehmen „Video“ als Marketinginstrument. Die Mehrheit der Marketingexperten, nämlich satte 96 %, betrachten Videos als „wichtigen Teil ihrer Marketingstrategie“. Wusstest du, dass eine Person durchschnittlich 17 Stunden (!) Online-Videoinhalte pro Woche konsumiert (Wyzowl, 2023)? Warum, wie und wo du diese Menschen mit deiner Werbung erreichen kannst, wollen wir jetzt herausfinden!
Warum sagt ein Bild mehr als tausend Worte?
Videos machen Spaß und sind total angesagt. Ein Video ist unterhaltsam, aber auch informativ, um Wissen zu vermitteln. Ein Video verknüpft z. B. deine Bucket List mit der Wohnmobilreise nach Florida. Aber was noch wichtiger ist: ein Video ist visuell und stimulierend. Menschen sind visuell veranlagt, sie fühlen sich schneller von bewegten Bildern angezogen, und die visuellen Informationen haben einen starken Einfluss auf unsere Sinne und Gefühle.
Shorts: kurz, aber wirkungsvoll
Die kurze Form des Videos. Sie wird von den Kreativen auf allen Online-Plattformen häufig verwendet, aber auch auf allen (sozialen) Medienplattformen ist das Kurzvideo nicht mehr wegzudenken: Instagram, TikTok, YouTube. Auch im kommenden Jahr werden Kurzvideos auf diesen Plattformen beliebt bleiben.
Die erste Video-Plattform war YouTube, aber inzwischen haben auch alle anderen Social-Media-Plattformen Videoangebote. Die Nutzer können nun Videoanzeigen plattformübergreifend teilen. Dabei wird die Suchergebnisseite so bildreich wie niemals zuvor. Mit Videos kannst du dem Nutzer viel mehr von deinen Angeboten nahebringen als mit Texten. Bei einem Video bleiben bis zu 95 % der Informationen haften, bei einer Textanzeige dagegen nur 10 % (Invisia, nb). Außerdem sind 88 % der Verbraucher nach dem Anschauen einer Videoanzeige von einer Kaufentscheidung überzeugt.
Kurzum, Shorts werden einen zunehmenden Anteil in der digitalen Landschaft einnehmen. Mehr denn je werden deine Gäste im kommenden Jahr durch dein Angebot angesprochen und begeistert werden wollen: Themenparks, Segelurlaube, Surftrips oder das Unterhaltungsprogramm in deinem Ferienpark.
2. SEA wird wesentlich visueller
Google hat uns auf der Travel Summit in Dublin Anfang des Jahres erklärt, dass die Suche um ein Vielfaches visueller werden wird, sowohl in der Reisebranche als auch in anderen Branchen. Ist das die Reaktion auf die Fragen der Generation Z? Google selbst bezeichnet es als visueller, snackbarer, persönlicher und menschlicher. Ein paar Dinge wurden bereits bis 2022 eingeführt:
- Bilderweiterungen bei bezahlten und organischen Suchergebnissen;
- YouTube-Videos auf der Suchseite;
- Hotel-Anzeigen in Google My Business;
- Und eine vernünftige Google Maps-Präsenz.
Nächstes Jahr werden wir noch eine Schippe drauflegen, und die Werbung spielt dabei eine Rolle.
- Bilderweiterungen werden immer wichtiger. Grundsätzlich gilt: Ohne eine Bilderweiterung fallen Sie weniger auf. Tipp: Verwenden Sie dynamische Bilder, damit die KI bestimmt, welches Bild am besten zum Nutzer passt;
- Anzeigen für „Things to do“ werden eine größere Rolle auf der Seite spielen (für lokale Suchen). Sehr interessant für Tagesausflüge;
- Such- und Performance-Max-Kampagnen werden Elemente aus Produkt-Feeds anzeigen können. Denke an Hotels mit dynamischen Preisen, Bewertungen, wechselnden Einrichtungen je nach Zeitraum und mehr. Beachte, dass dies vertikale Reiseanzeigen sein werden;
- Property Promotion-Anzeigen werden auf der Suchseite erscheinen, anstatt nur im Bereich der Google-Suche nach Hotels sichtbar zu sein;
- Shopping (über Performance Max) wird immer wichtiger. Für die meisten Akteure in den von uns bedienten Branchen spielt dies keine oder nur eine geringe Rolle.
Visueller, snackbarer, persönlicher und menschlicher – eins ist sicher: Ohne Bilder und Videos wird man im Jahr 2024 nicht mehr auskommen. Das nächste Jahr wird noch visueller sein als das Bild unten. Das hätten wir im Jahr 2022 nicht für möglich gehalten.
3. TikTok ist aus dem Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken
Die Social-Media-Plattform ist ein fester Bestandteil der Online-Marketing-Kanäle 2023 geworden. Die Zahl der Nutzer auf TikTok wächst von Tag zu Tag, vor allem in Form neuer Zielgruppen. Im Jahr 2022 sind es 19,51 Millionen Nutzer und im Jahr 2023 sind wir bereits bei 20,9 Millionen Nutzern. Ebenso sehen wir jeden Monat mehr Anmeldungen aus allen Altersgruppen auf TikTok, die du über die Plattform leicht erreichen kannst.
Warum ist TikTok unverzichtbar?
TikTok wurde 2016 gegründet und ist heute eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen der Welt. Die Nutzerbasis variiert im Alter, wobei die größten Gruppen wie folgt sind:
Trotz der überwiegend jungen Nutzer verzeichnen wir ein Wachstum bei den älteren Nutzern. TikTok ist eine Plattform, die mit Algorithmen arbeitet, die auf Verhalten und Interessen basieren. Die Anzeigen von TikTok können dementsprechend genau ausgerichtet werden.
TikTok liegt im Trend für Unternehmen
Die Zahl der Unternehmen, die TikTok als Werbemedium nutzen, wächst von Tag zu Tag. Große Unternehmen wie Ryanair verbuchen mit ihrem Ansatz große Erfolge. Diese Unternehmen verstehen das Prinzip von TikTok genau: Create TikToks on TikTok, not ads. Surfblend zum Beispiel hat auch ein TikTok-Konto. Willst du lesen, wie Surfblend durch TikTok 300% mehr Besucher bekommen hat? In unserem Case über Surfblend und die dazugehörigen TikTok-Kampagnen kannst du dazu alles weitere nachlesen.
Hast du Interesse an TikTok?
Für Unternehmen ist TikTok ein gutes Medium, um Bekanntheit zu schaffen. Neben der Bekanntheit gewinnen wir immer mehr Erkenntnisse darüber, wie Buchungen oder Ticketverkäufe über TikTok ablaufen. Die Zielgruppen auf TikTok sind sehr umfangreich, die Nutzerzahlen sind enorm und diese werden weiter wachsen, so auch im Jahr 2024. Da immer mehr Unternehmen TikTok nutzen, willst du natürlich nicht auf der Strecke bleiben. Denn TikTok ist hier, um zu bleiben! Wenn du auf TikTok werben willst, brauchst du geeignetes Videomaterial, denn auf TikTok kannst du nur durch den Einsatz von Videos werben. Erstelle vertikale Videos, die temporeich sind und nutze zum Beispiel Influencer.
Deine Zielgruppe ist also definitiv auf TikTok. Die einzige Besonderheit ist, dass TikTok ein Mindestbudget hat. Wenn du nicht mehr als 50 Dollar pro Tag ausgeben willst, dann ist TikTok kein Medium für dich.
KI schreitet voran und blickt nicht zurück
Im dynamischen Umfeld der Online-Werbung nimmt die Rolle der KI stetig zu. Das sehen wir bereits dieses Jahr, aber das wird sich nicht verringern. Von fortschrittlichen Algorithmen bis zur (automatischen) Content-Erstellung bereiten wir uns auf ein neues Jahr voller Innovationen und Veränderungen vor. Maschinelles Lernen und KI sind bereits im Einsatz und werden 2024 zum „neuen Normal“. Denk an die automatische Optimierung von SEA- und META-Kampagnen, KI-Tools wie ChatGPT und Bard, die immer häufiger genutzt werden und mehr. Im SEA-Bereich wird es beispielsweise für das Erstellen von Google Ads-Scripts oder das Kreieren neuer Bilder oder Videos verwendet. Was sind die Erwartungen für 2024 und wofür kann KI eingesetzt werden? Wir zeigen dir zwei Beispiele, die wir interessant finden.
Generative KI
Google kündigte im Mai 2023 an, dass es mit einer neuen Suchmaschine „Google Search Experience (ab jetzt SGE)“ auf Basis von generativer KI experimentieren wird. Generative KI ist eine Form der KI, die neue Texte, Bilder, Videos, Audios oder Code erzeugen kann. Auch eine Generative KI für Travel könnte kommen.
SGE nutzt KI, um kontextuelle Antworten auf Fragen zu generieren und das Sucherlebnis zu verbessern. Das geschieht auf drei verschiedene Arten:
- KI-Schnappschuss: Eine einzigartige Zusammenfassung für längere Suchanfragen
- Konversationsmodus: Folgefragen werden unter Beibehaltung des Kontexts der ursprünglichen Suchanfrage beantwortet
- Vertikale Erlebnisse: Eine bevorzugte Liste mit Funktionen und mehr Produktinformationen bei kommerziellen Suchanfragen Generative KI für Reiseinspiration und -entdeckung
Suchanzeigen werden eine entscheidende Rolle spielen, wenn es um die Umstellung auf SGE geht. Denk an spezielle Werbeplätze auf der Seite, die 2024 einen ersten Schritt machen werden. Angesichts des Beispiels, das du hier siehst, könntest du an einen bezahlten Platz für einen Reiseanbieter nach Thailand denken. Die Suchanzeigen bleiben klar und transparent mit dem bekannten Label „gesponsert“.
Content-Erstellung und andere Formen der Arbeitsentlastung
Einer der starken Punkte von ChatGPT ist die Fähigkeit, Sprache auf natürliche Weise zu verarbeiten. Mit den richtigen Informationen ist KI in der Lage, überzeugende und kreative Vorschläge zu produzieren. ChatGPT kann zum Beispiel verwendet werden, um Überschriften oder andere Elemente von Online-Anzeigen zu entwickeln. Auch kann es für die Keyword-Recherche genutzt werden, was sowohl Zeitersparnis als auch eine Qualitätssteigerung für SEO und SEA mit sich bringt.
Neben der Content-Erstellung wird ChatGPT zunehmend für Forschung und Planung, Wettbewerbsanalysen, Datenanalysen und Berichte genutzt. Durch die Fähigkeit, Daten zu verarbeiten, wird es einfacher, Analysen zu erstellen. Dies ist derzeit allerdings nur mit ChatGPT Plus möglich. Welche KI-Möglichkeiten nutzt du bereits?
5.Multichannel-Werbeformate gewinnen die Oberhand
Performance Max, Demand Gen, wer kennt sie nicht. Eine Sache haben diese Begriffe gemeinsam: Sie umfassen verschiedene Werbeformate in einem. Die Werbetools tun alles, um deine Zielgruppe während der gesamten Customer Journey mit den effektivsten Werbeanzeigen zu versorgen.
Entscheidungen werden immer häufiger auf Basis von Touchpoints durch den gesamten Trichter getroffen. Immer mehr Menschen verbringen mehr Zeit in der Überlegungsphase und wechseln zu einer Marke, wenn es um ein besseres Angebot geht. Der Einsatz von Demand Gen und PMax bietet dir die Möglichkeit, gerade in dieser wichtigen Mitte des Trichters präsent zu sein.
Was machen die Werbetools?
Demand Gen, die neue KI-generierte Werbelösung
Demand Gen ermöglicht es dir, über verschiedene Plattformen die Geschichte deiner Marke zu erzählen. So kombiniert das Tool Google- und YouTube-Touchpoints, um Aufmerksamkeit zu erregen und Menschen zum Handeln zu bewegen. Das Tool bietet dir die Möglichkeit, Lookalike-Segmente zu erstellen und mit maßgeschneiderten Anzeigen auf diese Zielgruppe einzugehen.
Die Evolution von PMax
PMax ist ein Tool, das schon länger existiert und den meisten Marketern bereits bekannt ist. Auch bei diesem Tool steht das Werben im gesamten Marketing-Trichter im Mittelpunkt. Das Tool hat sich bereits bewährt. Aus ersten Studien ging hervor, dass Werbetreibende, die PMax nutzen, durchschnittlich eine 13%ige Steigerung ihrer Gesamtkonversionen verzeichnen. Auch wir sehen positive Ergebnisse. Aber das Tool benötigt die richtige Begleitung. Neben Chancen bringt es auch Herausforderungen mit sich. So braucht die Kampagne oft Zeit, um rentabel zu werden, und du verbringst im Durchschnitt mehr Zeit mit Optimierungen als bei anderen Kampagnenformen. Google ist dabei, das Tool weiterzuentwickeln und benutzerfreundlicher zu machen. Daher konnte das Tool nicht in den Online-Marketing-Trends von 2024 fehlen. Eine Entwicklung, die für die Reise- und Freizeitbranche relevant ist, ist PMax für Reiseziele. Ein Tool, um einfach spezifische Komponentengruppen für Unterkünfte zu erstellen und deren Leistung mit Google-Anzeigen zu maximieren.
Sowohl Demand Gen als auch PMax werden von Automatisierung und maschinellem Lernen angetrieben. Das ist die Zukunft der Werbung. Die Tools zeigen bereits beeindruckende Ergebnisse und werden mit allen Entwicklungen voraussichtlich noch wichtiger. Eine neue Art der Kampagnenführung, an der wir alle nicht mehr vorbeikommen.
Wie man auf den Multichannel-Werbeformat-Trend reagiert
Die wichtigsten Dinge, die zu beachten sind: der Einsatz von ansprechendem Content und Kurzvideos (mehr dazu bei Trend 1) und die Fütterung der Kampagnen mit First-Party-Audiences (Trend 6). Nur so bist du auf die Zukunft vorbereitet und können die Multichannel-Anzeigen in den wichtigsten Phasen deiner Customer Journey exzellieren.
6. Third-Party-Cookies verschwinden nun wirklich
Es wurde ja schon länger angekündigt, aber jetzt kommt der Moment tatsächlich: Third-Party-Cookies verschwinden! In früheren Blogs in 2022 und 2023 haben wir bereits darüber geschrieben, denn es bleibt ein wichtiger und wiederkehrender Trend, der sich weiter durchsetzt. Verschiedene Browser beschäftigen sich bereits damit, aber nun kündigt auch Google Chrome an, dass es Ende 2024 aufhören wird, diese Cookies zu sammeln. Als Werbetreibende werden wir also weiter herausgefordert, da die Online-Kampagnen nicht mehr auf diesen Daten basieren können. Die Trackingfähigkeit von Nutzern wird geringer, was sich auf die Personalisierung von Anzeigen und das Messen der Werbewirksamkeit auswirkt. Also, wie gehen wir damit um?
Was sind sie?
Zuerst noch kurz: Third-Party-Cookies sind kleine Code-Stücke, die von externen Parteien auf Websites platziert werden und Informationen über das Surfverhalten eines Nutzers sammeln. Sie werden oft genutzt, um Nutzer über verschiedene Websites hinweg zu verfolgen und personalisierte Anzeigen anzuzeigen. Also sehr wichtig zum Beispiel für eine erfolgreiche Remarketing-Strategie.
Warum verschwinden sie?
Das Verschwinden der Third-Party-Cookies ist eine Folge von zunehmenden Bedenken bezüglich Datenschutz und Sicherheit. Regelungen wie die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) in Europa und der California Consumer Privacy Act (CCPA) in den USA haben strenge Beschränkungen für das Sammeln und Teilen von Nutzerdaten auferlegt.
Wie gehen wir damit um?
Konzentriere dich auf deine eigenen First-Party-Daten und investiere in Systeme, die es dir ermöglichen, diese zuverlässig zu sammeln. Denk an Server-Side-Tracking oder den Einsatz einer Customer-Data-Plattform. Server-Side-Tracking ist eine Methode, bei der Daten über Website-Aktivitäten auf einem eigenen Server gesammelt und verarbeitet werden, ohne sie mit Dritten zu teilen. Eine Customer-Data-Plattform ist ein integriertes System, das hilft, Kundendaten aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu analysieren und zu nutzen, um personalisiertes Marketing und Kundeninteraktionen zu ermöglichen. So sammelst du also selbst deine eigenen First-Party-Daten und kannst diese wieder mit all deinen Werbekanälen verknüpfen.
7. Mehr Fokus auf Rabatte und Discount-Perioden
In der Einleitung erwähnten wir es bereits: Inflation ist das Thema des Tages. Urlaube und Ausflüge werden manchmal als Luxus betrachtet, sind aber im Allgemeinen grundlegende Bedürfnisse. Travelpro schrieb früher in diesem Jahr eine Kolumne über dieses Thema. Wir zitieren: „In den Niederlanden ist Urlaubmachen mehr zu einer Tradition geworden und vielleicht sogar zu einem Grundbedürfnis.“ Hier reagieren Organisationen darauf, indem sie Zeiträume wie den Black Friday nutzen, um mit (hohen) Rabatten, kombiniert mit Qualität, zu locken. Für Tagesausflüge sehen wir das schon eine Weile, mehrere Parteien nutzen dies. Für Urlaube geschieht dies weniger, was Chancen bietet, als Early Adopter aufzutreten. Das Interesse hat sich in den letzten zwei Jahren verdreifacht, also liegt es nicht daran. Ist dein Deal interessant genug, um sich zwischen all dem E-Commerce des Black Friday hervorzuheben?
Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten. Denk an Super Early Bird, auf Urlaubszeiten abgestimmte Aktionen und andere Rabatte. Dieses Marketinginstrument wird im Jahr 2024 stärker in den Vordergrund treten als in den Vorjahren, als Antwort auf den Verbraucher, der auf der Suche nach Wert für sein Geld ist, aber auch sehr häufig nach der günstigsten Möglichkeit sucht.
8. WhatsApp-Marketing: Es geht los!
Kürzlich gab es eine bemerkenswerte Entwicklung innerhalb von WhatsApp: die Einführung von Werbemöglichkeiten. Einige Unternehmen haben diese neue Möglichkeit bereits angenommen, also stelle sicher, dass du diesen Trend nicht verpasst! Dieser Trend bezieht sich sowohl auf neue als auch auf bereits bestehende Optionen für WhatsApp-Marketing. Für die Reisebranche ist dies eine schöne, persönliche Art, Nachrichten mit der direkten Zielgruppe zu teilen. Hier findest du einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten.
WhatsApp-Kanäle
Die Einführung von WhatsApp-Kanälen ist ein wichtiger Schritt. Diese Kanäle wurden kürzlich in 150 Ländern, darunter die Niederlande und Belgien, nach früheren Testphasen in Ländern wie Kolumbien eingeführt. Diese Funktion ermöglicht es den Nutzern, den Aktivitäten von bekannten Personen, Unternehmen und Organisationen zu folgen, indem sie sich für spezifische Kanäle anmelden. Follower können den Inhalt dieser Kanäle sehen, haben aber keine Möglichkeit, Kommentare zu posten. Bemerkenswert ist die Ähnlichkeit mit den Funktionen von Telegram, die schon seit einiger Zeit ähnliche „Nur-Lesen“-Kanäle anbieten.
Die Einführung von WhatsApp-Kanälen stärkt also das WhatsApp-Marketing. Diese Kanäle dienen als Mittel, um Kommunikation aus verschiedenen Quellen zu bündeln und so ein breiteres Publikum zu erreichen. Sie ermöglichen es den Nutzern, beispielsweise einem Unternehmen zu folgen, das einseitige Nachrichten wie Updates und Neuigkeiten sendet.
WhatsApp-Statusanzeigen
Darüber hinaus hat WhatsApp neue Möglichkeiten für Marketing eingeführt, darunter WhatsApp-Statusanzeigen. Dies ermöglicht es beispielsweise Reisebüros, Zielorten und Freizeitunternehmen, gezielte Werbung zu schalten. Es ist vergleichbar mit Instagram Stories und Übersichtsplatzierungen. Dies ist eine kreative Art, ihre Marke zu bewerben. Diese Entwicklungen versprechen interessante Möglichkeiten für effektive Kampagnen.
Möchtest du mehr über die Möglichkeiten innerhalb von WhatsApp erfahren oder brauchst du Hilfe bei anderen SEA-Trends? Dann kontaktiere uns, und wir helfen dir gerne weiter.


