Mit dem Wegfall der Cookies von Drittanbietern wurde mehr Gewicht auf die Sammlung und Nutzung von Zero- und First-Party-Daten direkt vom Gast/Kunden gelegt. E-Mail-Marketing ist und bleibt daher ein unverzichtbarer Kanal im Marketing-Mix! Was darf man im Jahr 2025 in Bezug auf E-Mail-Marketing erwarten und was sollte man beachten? Wir teilen die wichtigsten Trends in diesem Blog.
1. Die richtige Technik
Dieser Punkt ist mit Abstand der wichtigste. Alle Trends, die du im Folgenden lesen wirst, sind bedeutungslos, wenn deine Technik nicht effektiv funktioniert. Schließlich werden deine E-Mails nicht im Posteingang des Empfängers ankommen, wenn deine E-Mail-Marketing-Technik nicht in Ordnung ist.
Im Jahr 2024 haben wir bereits die Einführung strengerer Anforderungen von E-Mail-Clients wie Yahoo und Gmail gesehen. Im Jahr 2025 wird es sicherlich nicht anders sein. Die meisten E-Mail-Clients werden strengere Anforderungen an die Durchlässigkeit von E-Mails stellen. Willst du, dass deine E-Mails auch in Zukunft den Empfänger erreichen? Dann nimm deine Reputation als Absender sehr ernst und stelle sicher, dass die folgenden Punkte in Ordnung sind:
- Richte Domain-Routing ein, damit E-Mail-Clients wissen, wer du bist.
Verwende eine vertrauenswürdige Absenderadresse (kein info@).
Stelle sicher, dass deine Datenbank sauber ist und filtere inaktive E-Mails kontinuierlich aus.
Gestalte den Abmeldeprozess so einfach wie möglich.
Verwende ein Double-Opt-In-Verfahren, um E-Mail-Adressen zu verifizieren.
Lass deine Spam-Quote nicht über 0,3% steigen.
Lies unseren vollständigen Blog über die Technologie hinter effektivem E-Mail-Marketing hier.
2. Personalisierung und Relevanz
Relevanz war im E-Mail-Marketing schon immer wichtig, aber mit den strengeren Regeln von Google Mail ist es das „Schlüsselwort“ des Jahres 2025. Tatsächlich filtert Google Mail selbst inaktive Empfänger aus deiner Datenbank und lässt sie während des Versands abspringen. Verhindere dies, indem du deinen Empfängern die richtige Nachricht zur richtigen Zeit schickst und die Interaktion förderst. Ein schönes Marketing-Klischee, aber du wirst feststellen, dass du ohne datengesteuerte Marketing-Automatisierung kaum noch auf dem Laufenden bist.
Du willst also, dass deine E-Mails ankommen und vor allem, dass sie angeklickt werden, denn bei Apple-Mail-Nutzern weißt du nicht einmal, ob die E-Mail überhaupt geöffnet wurde. Sorge also dafür, dass die Empfänger immer wieder auf deine Mails klicken und verringere die Wahrscheinlichkeit, dass sie inaktiv werden. Wir geben dir einige Beispiele, wie du das machen kannst.
- Betreffzeile: Stelle zunächst sicher, dass die E-Mail mit einer spannenden und dringenden Betreffzeile geöffnet wird. Mit einem Tool wie Deployteq kannst du auch verschiedene Betreffzeilen für verschiedene Zielgruppen erstellen.
- E-Mails, die auf Buchungsdaten basieren: Nichts ist ärgerlicher, als eine E-Mail über einen Sommerurlaub zu erhalten, wenn man bereits bei dir gebucht hat. Das erspart auch Rückfragen beim Kundenservice 😉.
- Präferenzen abfragen: Frag in der E-Mail hin und wieder visuell ansprechend nach Präferenzen, speichere diese und verwende sie in späteren E-Mail-Kampagnen. Zeige dann konkrete Empfehlungen auf Basis des bisherigen Verhaltens (z.B. Urlaub mit Hund).
- Setze auf Abwechslung: Sei abwechslungsreich in Inhalt und Aufbau des Newsletters und überrasche die Menschen immer wieder. Verwende auch animierte Gifs, nutzergenerierte Inhalte oder Objekte in E-Mail-Vorlagen, die zur Interaktion auffordern.
- Sei persönlich: Gib dem Empfänger das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, indem du ihm eine personalisierte Geburtstags-E-Mail schickst oder eine Treueaktion durchführst, bei der du dich bei ihm bedankst, wenn er zum Beispiel zum fünften Mal bucht.

3. Interaktivität
Dieser Trend wurde bereits im vorigen Punkt kurz angesprochen. Studien zeigen, dass interaktive Inhalte bis zu 52% mehr Engagement erzeugen als statische Inhalte. Wie kann man diese Interaktivität am besten nutzen? Hier sind einige Beispiele:
- Stelle den Leuten eine Frage in Form einer Umfrage oder eines Quiz. Auf diese Weise sammelst du sofort Informationen über deine Zielgruppe.
- Schaffe einen Überraschungseffekt, indem du die Leute „etwas öffnen“ lässt. Gib ihnen das Gefühl, dass sie etwas bekommen und dass es speziell für sie bestimmt ist.
- Zeige Inhalte, die von externen Faktoren abhängen. Denke an Aktivitäten, die auf der Wettervorhersage basieren.
Interaktivität und Personalisierung sind heutzutage ein Muss für E-Mail-Marketer. Auch die Empfänger erwarten zunehmend, dass eine E-Mail personalisiert ist und wollen keine generischen Massenmails erhalten. Dies kann man sich zunutze machen, indem man die Blöcke in der E-Mail variiert, die Betreffzeile personalisiert und Mailings auf der Grundlage von Buchungsdaten versendet.
4. KI
Auch im Jahr 2025 werden wir nicht um sie herumkommen: KI. Erstelle Bilder mit Midjourney und benutze ChatGPT für die Texterstellung. Aber KI ist noch viel mehr. Immer mehr E-Mail-Marketer teilen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Eines steht dabei außer Frage: KI ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um Prozesse zu optimieren und Ziele zu erreichen. Wenn du einen Marketer sagen hörst: „Wir haben noch nichts mit KI gemacht“, dann beginne das Gespräch. Mache dir zuerst die Ziele klar, dann schaue, welche Prozesse optimiert werden können, und dann, welche KI-Tools dafür in Frage kommen.
Einige Beispiele:
„Erreiche deine Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt“.
Du möchtest deinen Newsletter zum Thema „Buche deinen Urlaub für die Weihnachtsferien“ zum richtigen Zeitpunkt versenden. Der Versand im Sommer erscheint dir zu früh, aber im Herbst hast du Angst, zu spät zu sein.
- Wenn du deine Buchungsdaten für die Weihnachtsferien anonym hochlädst und mit dem Buchungszeitpunkt vergleichst, kannst du den optimalen Zeitpunkt für den Versand berechnen lassen.
„Verbringe weniger Zeit mit dem Übersetzen“.
Du verbringst viel Zeit damit, deinen Newsletter in 5 Sprachen zu übersetzen. Die Korrespondenz mit Übersetzungsbüros und die manuelle Erstellung des Newsletters in den verschiedenen Sprachen nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Das muss effizienter werden.
- Wenn du deine E-Mail-Vorlage so einrichtest, dass du den Titel, den Text, den CTA-Text und die Landing Pages für jede Sprache in ein Blatt eintragen kannst, kann das nicht nur von einer Person, sondern auch von einem KI-Übersetzungsprogramm erledigt werden. Lass die Inhalte aber immer von einem Muttersprachler überprüfen und passe sie gegebenenfalls an deine Zielgruppe an. Schließlich kann ein deutscher Gast ganz andere Bedürfnisse haben als ein niederländischer.
„Den Grund für die Abmeldung herausfinden„
Es gibt mehr Abmeldungen von deinem Newsletter als Neuanmeldungen. Du möchtest wissen, was die Abmeldegründe für den Newsletter sind und stellst diese Frage beim Abmelden in einem offenen Textfeld. Du hast 5000 verschiedene Abmeldegründe.
- Du lässt ChatGPT analysieren, was die Abmeldegründe waren und lässt das Tool die Abmeldegründe in, zum Beispiel, 6 Abmeldekategorien kategorisieren.
Bringe den Einsatz von KI-Tools auf die nächste Stufe, indem du sie in deine automatisierten Kampagnen integrierst. Wirf einen kritischen Blick auf dein eigenes E-Mail-Marketing und überlege, wie du KI einsetzen kannst, um deine Automatisierung zu optimieren.
5. iOS 18: Update
Auch Apple Intelligence soll 2025 auf den Markt kommen. Diese Funktion von Apple fasst Mails so zusammen, dass du die wichtigsten Informationen auf einen Blick lesen kannst. Dadurch wird der Inhalt deiner E-Mails noch wichtiger. KI wird es dir auch ermöglichen, sofort auf empfangene Mails zu antworten. Wann dies in den Niederlanden eingeführt wird, ist noch nicht bekannt.
Auch die Mail-App selbst wird überarbeitet. Apple teilt sie wie Gmail in vier Kategorien ein (Primary, Transactions, Promotions und Updates). Dadurch soll es für die Nutzer einfacher werden, den Überblick über ihr Postfach zu behalten.
Willst du alle Updates von Apple lesen? Dann besuche unseren Blog.
Zusammenfassung
Der diesjährige Blog zu den E-Mail-Marketing-Trends enthält eher technische Aspekte, die wichtiger sind als je zuvor. Ein kurzes Gespräch mit einem technischen E-Mail-Marketer oder E-Mail-Strategen ist ein Muss. Ein E-Mail-Content-Vermarkter kann zwar kommerzielle und attraktive Newsletter erstellen, aber bis der Newsletter im Posteingang des Empfängers ankommt, ist alles umsonst!
Technische Optimierung ist entscheidend: Ohne eine gut funktionierende E-Mail-Marketing-Technologie kommen deine E-Mails einfach nicht an. Achte auf Domain-Routing, eine saubere Datenbankverwaltung und eine zuverlässige Reputation beim Versand.
Personalisierung und Relevanz bleiben Schlüsselwörter: Nur mit datengetriebener Automatisierung und personalisierten Inhalten kannst du das Engagement deiner Empfänger aufrechterhalten und inaktive Nutzer vermeiden.
- Interaktivität steigert das Engagement: Der Einsatz interaktiver Inhalte wie Umfragen, Quizspiele und personalisierte Elemente ist unerlässlich, um die Aufmerksamkeit des Publikums und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.
- KI als unverzichtbares Werkzeug: KI bietet Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen, von der Bestimmung des optimalen Versandzeitpunkts über die effizientere Übersetzung von Newslettern bis hin zur Analyse von Abmeldungen.
- Vorbereitung auf neue Technologien: Mit der zu erwartenden Einführung von Apple Intelligence und Änderungen bei E-Mail-Apps wird es noch wichtiger, den Inhalt und die Relevanz deiner E-Mails zu perfektionieren.
Diese Punkte geben einen Überblick über die wichtigsten Aspekte für erfolgreiches E-Mail-Marketing im Jahr 2025.


