Corné den Braber, unser Stratege und Partner, hielt einen Vortrag über die Erwartungen und Trends für 2023 auf dem Fachtag der Vakantiebeurs, der größten Freizeit- und Touristikmesse in den Niederlanden. Er stellte uns 5 Trends vor, die wir in diesem Jahr erwarten können.
Was erwartet uns im Jahr 2023 im Bereich Online-Marketing? Die Trends auf einen Blick:
- Investieren Sie in sich selbst
- Entscheiden, erzählen und gewählt werden
- Ihr Marketing messbar machen
- Ein First-Party-Data-Ansatz
- Kurzvideos werden wichtigster Content
Trend 1: Investieren Sie in Ihr Unternehmen
Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass Unternehmen, die während der Coronakrise weiter investiert haben, jetzt einen Vorsprung haben.
Marketinginvestitionen, die sie beispielsweise tätigen und die wir Ihnen auch empfehlen können:
- Hören Sie auf Ihre Kunden und schaffen Sie ein noch besseres Erlebnis für die Verbraucher
- Verbessern Sie Ihre Conversion mit (E-Mail-)Marketing-Automatisierung
- Investieren Sie in die Verbesserung Ihrer SEO-Positionen (siehe auch: unser Blog über 5 SEO-Trends im Jahr 2023)
- Positionieren Sie sich als Autorität, indem Sie starke Inhalte in den sozialen Medien veröffentlichen (Lesen Sie auch unseren Blog über 5 Social-Media-Trends im Jahr 2023)
- Erstellen Sie neue, einzigartige und relevante Inhalte, die neue Besucher anziehen
- Messen Sie Ihr Wachstum in aussagekräftigen Dashboards
Trend 2: Entscheiden, erzählen und gewählt werden
Der Wettbewerb in der Reise- und Freizeitbranche hat zugenommen. Es wird immer schwieriger, sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Definieren Sie Ihre Strategie und überlegen Sie, was Sie einzigartig macht. Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal? Schreiben Sie sich das so vollständig wie möglich auf und halten Sie sich daran! Erzählen Sie Ihre eigene Geschichte und stellen Sie sicher, dass die Marke, die Sie aufbauen, zu Ihnen passt.
Wie machen Sie das jetzt? Beginnen Sie mit der Suche nach Ihrem ‚ste‚…. Sind Sie der lustigste, der beste, der billigste, der abenteuerlichste oder der informativste? Überlegen Sie, was Sie für wichtig halten, wofür Sie stehen und wonach Ihre Zielgruppe sucht.
Überlegen Sie dabei auch, wer genau Ihre Zielgruppe nicht ist, denn wenn Sie wissen, welche Zielgruppe Sie lieber nicht bedienen möchten, können Sie Ihre Strategie leicht entsprechend anpassen. Trauen Sie sich auch, diese Zielgruppen bei Ihren Kampagnen auszuschließen und sich ganz auf diejenige zu konzentrieren, die zu Ihnen passt.
Trend 3: Ihr Marketing messbar machen
Bereiten Sie sich auf eine Welt ohne Cookies vor. Nach und nach werden wir immer weniger Einblicke in das Verhalten der Website-Besucher erhalten. Wir bewegen uns von einer Welt, in der wir alles sehen, dokumentieren und analysieren können (Abbildung 1), zu einer Welt, in der es viele Lücken geben wird (Abbildung 2). Wir sehen nur Ausschnitte des Besucherverhaltens und haben es schwerer, Verbindungen zwischen verschiedenen Touchpoints herzustellen.
- Was bedeutet das genau für Sie?
- Sie wissen nicht mehr, welche Kampagne zu welchen Einnahmen geführt hat
- Ihre Retargeting-Kampagnen sind gefährdet
- Performance-Marketing-Maßnahmen sind schwieriger messbar geworden
- Sie müssen Budgets in einer Welt erstellen, in der es weniger zu messen gibt
- Sie wissen nicht, wann Sie aufstocken müssen
Wir werden uns also damit abfinden müssen, dass wir im Jahr 2023 nicht mehr alles messen können, aber zum Glück gibt es einige intelligente Lösungen, mit denen man diese Einschränkungen umgehen kann:
- Definieren Sie einen neuen Messplan auf der Grundlage Ihrer Strategie
- Stellen Sie sicher, dass Sie alles messen, was einsichtig ist
- Sammeln Sie Ihre eigenen Daten aus einem CRM-System und mittels Erstanbieterdaten
- Kreieren Sie aussagekräftige Dashboards (wie z.B. Looker Studio)
- Erstellen Sie einen Notfallplan und einen Zukunftsplan
Trend 4: Ein First-Party-Data-Ansatz
Wir erwähnten oben auch einen First-Party-Data-Ansatz, aber was ist das noch mal?
Bei einem First-Party-Data-Ansatz sind Sie selbst derjenige, der alle Daten von Ihren Website-Besuchern sammelt und zusammenfasst. Die Daten kommen also aus Ihren eigenen Systemen.
Das klingt super, weil man nicht mehr auf die Daten Dritter angewiesen ist. Aber wie können Sie mehr Daten aus erster Hand sicherstellen?
Geben Sie Ihren Website-Besuchern etwas von echtem Wert. Das wird den Unterschied ausmachen. Hier können Sie an die folgenden Beispiele denken:
- Website-Besucher können sich anmelden, um eine Benachrichtigung zu erhalten, wenn ein Produkt wieder auf Lager ist
- Senden Sie eine SMS, wenn es ein Angebot für bestimmte Produkte gibt
- Senden Sie eine digitale Broschüre zur Inspiration zu
- Wenn Website-Besucher zustimmen, eine Push-Benachrichtigung zu erhalten, können Sie diese auch nutzen, um Neuigkeiten mitzuteilen
- Entwickeln Sie eine App, die Komfort bietet und zusätzliche Daten generiert
Trend 5: Kurzvideos werden online wichtigster Content
Wir sehen bereits, dass 80 % aller Inhalte in den sozialen Medien Videos sind. Vielleicht haben Sie es mit dem rasanten Wachstum von TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts selbst bemerkt: Videos werden in Ihrer Timeline immer prominenter. Auch aus SEO-Sicht profitieren wir von der Videoeindexierung.
7 Tipps, wie man ein gutes Kurzvideo macht:
- Filmen Sie vertikal
- Audio ist wichtig, nicht nur der Film
- Verspielt, aber mit Wiedererkennbarkeit Ihrer Marke
- Überlegen Sie sich einen starken „Hook“ für die ersten 3 Sekunden
- Knüpfen Sie an Ihre übergeordnete Strategie an!
- Achten Sie auf die SEO-Indexierbarkeit
- Verwenden Sie Ihre Inhalte ebenfalls in Ihrer Marketing-Automatisierung und auf Ihrer Website oder App


