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Das Potenzial des Tourismusmarketings ausschöpfen: Wie Google Ads Audits die Ad Performance Juwelen aufdecken

In der wettbewerbsintensiven Tourismusbranche gilt digitales Marketing als Zaubertrank, der Unternehmen mit potenziellen Touristen zusammenbringt. Doch selbst die erfahrensten Marketingfachleute können in Fallen tappen, die Budgets verschlingen und die Leistung der Anzeigen erheblich beeinträchtigen. Es ist erstaunlich, wie viele dieser verborgenen „Schätze“ oft durch umfassende Google Ads Audits aufgedeckt werden können – Bereiche, in denen Optimierungen erhebliche Vorteile bringen könnten. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf einige der häufigsten Google Ads-Fallen, die Tourismusunternehmen vermeiden sollten, sowie auf einige Strategien, mit denen diese Probleme in Wachstumspotenziale umgewandelt werden können.

1. Doppeltes Conversion-Tracking: Der stille Budgetkiller

Einer der häufigsten Fehler, den wir beobachten, ist das doppelte oder sogar dreifache Tracking von Conversions. Dies ist in der Tourismusbranche äußerst destruktiv, da Conversion-Werte – wie Buchungen oder Reiseanmeldungen – direkt für tROAS und tCPA verwendet werden. Wenn mehr als eine Conversion-Aktion gleichzeitig getrackt wird, werden die Daten unübersichtlich, was zu ungenauen Gebotsstrategien und irreführenden Leistungsberichten führt.

Tipp für die Tourismusbranche:

Zähle nur die relevantesten Conversions als primär, z. B. abgeschlossene Buchungen oder Newsletter-Abonnements. Diese Klarheit ermöglicht genauere Berichte und optimierte Gebotsstrategien, die den Erfolg deiner Kampagne wirklich widerspiegeln.

2. Mangel an negativen Schlüsselwörtern: Eine kostspielige Forderung

Für touristische Unternehmen zählt jeder Euro. Die ineffiziente Verwendung negativer Keywords treibt die Kosten künstlich in die Höhe, indem Anzeigen für irrelevante Suchbegriffe geschaltet werden. Beispielsweise kann ein Unternehmen, das hochwertige Reisen anbietet, für den Suchbegriff „billige Reisehacks“ angezeigt werden. Wer nicht ständig negative Keyword-Listen hinzufügt und aktualisiert, riskiert, sein Budget für Traffic zu verschwenden, der nie konvertiert.

Tipp für die Tourismusbranche:

Segmentiere irrelevanten Traffic, indem du deine Liste negativer Keywords überprüfst, ergänzt oder aktualisierst. Diese Feinabstimmung des Targeting verringert die Verschwendung und erhöht die Rentabilität der Kampagne, da deine Anzeigen der richtigen Zielgruppe angezeigt werden.

3. Seitenaufrufe als primäre Konversion: Irreführende Erfolgsmetrik

In der Reisebranche verwechselt man Interesse mit Absicht, wenn man sich auf Seitenaufrufe als primäre Konversionsmetrik verlässt. Natürlich ist es gut zu wissen, dass Besucher auf deine Website kommen, aber Seitenaufrufe allein sind nicht direkt gleichbedeutend mit Buchungen oder Einnahmen. Erfahrenere Kunden sollten Makro-Conversions wie abgeschlossene Käufe oder Buchungen verfolgen, da diese repräsentativer für den Erfolg einer Kampagne sind.

Tipp für die Tourismusbranche:

Konzentriere dich nicht auf irrelevante Conversions, sondern zähle nur relevante Conversions wie abgeschlossene Buchungen, heruntergeladene Reiserouten oder ausgefüllte Kontaktformulare. Diese Metriken kommen der Wahrheit über die Effektivität deiner Kampagne näher und ermöglichen es dir, langfristig bessere Entscheidungen zu treffen.

5. Vollständig automatisch angewandte Empfehlungen (AAR) Opt-In:

Ein automatisches Tool wie AAR klingt gut, weil es Zeit spart, aber im Allgemeinen führt es oft zu einer suboptimalen Leistung. In der Tourismusbranche, die saisonalen Schwankungen unterliegt, können automatische Vorschläge wie „neue Keywords hinzufügen“ die Kampagne in die falsche Richtung lenken.

Tipp für die Tourismusbranche:

Ziehe ein partielles Opt-in mit AAR in Betracht, bei dem die Automatisierung einen Teil der Arbeit übernehmen kann – z.B. das Entfernen widersprüchlicher Negative – während strategische Entscheidungen wie die Auswahl von Keywords weiterhin manuell getroffen werden sollten. Dieses Gleichgewicht trägt dazu bei, dass Kampagnen relevant und effektiv bleiben.

6. Max Click + Broad Match: Das Rezept für vertrödeltes Geld

Bei der Verwendung von Max-Click-Gebotsstrategien und Broad-Match-Keywords werden die Kampagnen mit einer Flut von irrelevantem Traffic überschwemmt. Das ist nicht die Art und Weise, wie Tourismusmarketing funktionieren sollte, vor allem, wenn die Konkurrenz sehr groß ist und die Budgets knapp bemessen sind.

Tipp für den Tourismus:

Wenn es wirklich notwendig ist, Broad Match zu verwenden, sollte man es mit Smart Bidding-Strategien kombinieren und sicherstellen, dass man über eine solide Liste negativer Keywords verfügt, um ein breites Interesse abzudecken, ohne die Qualität zu opfern oder Geld zu verschwenden.

7. Markenkampagnen mit hohem CPC: Überbezahlung für Loyalität

Markenkampagnen sind sehr verbreitet und haben einen sehr hohen CPC. Es ist wichtig, daran zu denken, dass Markenkampagnen die Sichtbarkeit hoch halten, aber das frisst definitiv jedes Budget ziemlich schnell auf.

Tipp für den Tourismus:

Überdenke die Gebotsstrategie deiner Markenkampagne. Versuche, die Gebote zu senken oder die Match-Typen anzupassen, aber probiere auch andere Gebotsstrategien aus, um den CPC zu senken, ohne wertvollen Traffic zu verlieren.

8. Performance Max-Kampagnen, die von Brand-Traffic dominiert werden, vermitteln ein falsches Gefühl von Erfolg

Performance-Max-Kampagnen, die 90 % oder mehr ihres Traffics aus der Markensuche beziehen, erwecken aufgrund hoher ROAS-Zahlen den Anschein eines oberflächlichen Erfolgs. Das Problem dabei ist, dass sie nur die bestehende Nachfrage abfangen, anstatt neues Interesse für dein Produkt oder deine Dienstleistung zu wecken.

Tipp für den Tourismus:

Segmentiere deine Pmax-Kampagnen, um Brand Traffic auszuschließen und sicherzustellen, dass du dich darauf konzentrieren kannst, neue Kunden zu finden. Wende Brand Ausschlüsse an, wo immer du kannst, um sicherzustellen, dass du deine Marktreichweite effizient erhöhst.

Schlussfolgerung: Die Juwelen aus Google Ads schöpfen

Die Reise- und Tourismusbranche ist ein dynamisches Geschäft und das Verbraucherverhalten kann sich aufgrund der sich ständig ändernden Markttrends ändern. Google Ads Audits sind eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, wo du die Leistung und den ROI deiner Anzeigen im Laufe der Zeit verbessern kannst. Egal, ob du ein kleines Reisebüro oder ein großer Reiseveranstalter bist, die Behebung dieser häufigen Probleme kann dir dabei helfen, dein Werbebudget effizient einzusetzen, um die richtigen Besucher anzuziehen und sie zu Kunden zu machen.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Stolpersteine oder Schätze, die du bei deinem nächsten Audit entdecken könntest? Der Weg zu einer besseren Werbeleistung beginnt mit einem Schritt.
Wir von Red Online Marketing bieten ein kostenloses Beratungsgespräch an, in dem wir gemeinsam mit dir die verborgenen Möglichkeiten eines umfassenden Google Ads Audits aufdecken können – nimm Kontakt mit uns auf, wenn du bereit bist, den nächsten Schritt für dein Tourismusmarketing zu gehen.

Wo liegt dein größtes Buchungspotenzial? Wir analysieren deine Website kostenlos und zeigen dir konkrete Ansatzpunkte.

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