Auch in diesem Jahr fragen wir uns, was die Zukunft bringen wird. Wir haben keine Kristallkugel, aber wir haben viele Daten. Und auf dieser Basis haben wir sieben Trends für dich aufgeschrieben. Letztes Jahr waren die Trends eher vielfältig, dieses Jahr steht KI im Mittelpunkt. Außerdem erfährst du etwas über Tracking, den Preis von Werbung, die neue Entwicklung bezüglich TikTok und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen!
Unsere 7 Online-Werbetrends im Überblick:
- KI und Inhaltserstellung für Anzeigen ;
- Einsatz von KI, um deine Zielgruppe besser zu finden und zu bedienen;
- Die Tage der (kostenlosen) zuverlässigen Datenerfassung sind vorbei;
- Werbung mit KI-Tools, ein neues Spielfeld für Marken
Werbung wird (noch) teurer. Mache es klüger und setze auf Nachhaltigkeit; - TikTok, der Konkurrent von Google als Suchmaschine;
- Sprachgesteuerte Anzeigen sind die Zukunft.
1. KI und Inhaltserstellung für Anzeigen
Der Trend zur KI und zur Erstellung von Inhalten im Jahr 2025 wird durch die zunehmende Zugänglichkeit und Effizienz von KI-Tools vorangetrieben. Für Branchen wie Ferienparks, Ticketverkäufer und Hotels bietet KI die Möglichkeit, maßgeschneiderte und optimierte Werbung zu erstellen, die automatisch aus erfolgreichen Kampagnen lernt. Mit KI-Tools wie Meta Creatives und Canva können Unternehmen schnell und einfach Bilder, Texte und sogar Videos erstellen, die den neuesten Trends und Vorlieben deiner Zielgruppe entsprechen.
Inhalte erstellen
Die Erstellung von Inhalten war noch nie so einfach wie heute. Dank der neuen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz ist dies für Ferienparks, Ticketverkäufer und Hotels einfacher als je zuvor. Jetzt, wo es so einfach zugänglich ist, ist es wichtig, den Standard (weiterhin) zu erfüllen und sich zum Beispiel durch deine Unterkunftsmöglichkeiten abzuheben. KI-gesteuerte Tools wie Meta Creatives oder Canva entwickeln sich schnell weiter und lernen aus gut funktionierenden Kampagnen. Learnings wie die bessere Präsentation von Bildern und Texten passen sich automatisch an und machen Kampagnen stärker denn je. Ein Trend für das Jahr 2025 ist daher, diese Techniken auch auf sich selbst anzuwenden, da man sonst zwischen all den Anzeigen der Mitbewerber untergeht.
Automatische Meta-Empfehlungen und -Erweiterungen
Bei Meta wird viel getestet, um das Anzeigenmaterial zu verbessern. Es kommen immer mehr KI-gesteuerte Funktionen hinzu, z. B. das Ersetzen von Hintergründen, das Generieren von Text, Überschriften und möglicherweise Videos auf der Grundlage von Bildern. Es wird erwartet, dass im kommenden Jahr weitere Funktionen hinzugefügt werden, und es lohnt sich auf jeden Fall, sie zu testen.
Interaktive Werbung
Ein weiterer Tipp ist, interaktive Anzeigen in die Testumgebung zu integrieren. Die Zeit der „normalen“ Anzeigen ist fast vorbei. Früher konnten wir zum Beispiel nur mit Bildern werben, das ist heute nicht mehr zeitgemäß. Indem du interaktive Elemente wie Abstimmungen oder Fragen in deine Anzeigen einbaust, erzeugen wir mehr Aufmerksamkeit beim Betrachten einer Anzeige. Man kann zum Beispiel in der Anzeige fragen, wer einen zu „diesem Traumziel“ bringen würde, oder man kann jemanden fragen: „Welches Hotel würden Sie wählen?
Durch die Integration von automatischen Optimierungen und Vorschlägen von Plattformen wie Meta können Unternehmen noch besser auf ihre Zielgruppe eingehen. Darüber hinaus ermöglichen interaktive Elemente in Anzeigen, wie Abstimmungen und Fragen, ein stärkeres Engagement und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit einer Konversion. Durch den Einsatz von KI-gesteuerter Content-Erstellung und interaktiven Werbeelementen im Jahr 2025 können sich Unternehmen in einer zunehmend umkämpften Werbelandschaft besser abheben und differenzieren. Du möchtest mehr über Social Media Kampagnen bei Red erfahren? Dann schau dir die Fallstudien an.
2. Einsatz von KI, um deine Zielgruppe besser zu finden und zu bedienen
KI-gesteuertes Targeting
Es wird dich wahrscheinlich nicht überraschen, dass es auch beim zweiten Trend um Künstliche Intelligenz (KI) geht. Das macht Sinn, denn KI erobert zunehmend die Marketinglandschaft. Es liegt nun an den Online-Vermarktern, diese Technologie richtig zu nutzen. KI verändert die Art und Weise, wie Unternehmen aus den Bereichen Reisen, Freizeit, Reiseziele und Tagesausflüge online werben. Dank KI können Unternehmen die riesige Menge an verfügbaren Daten viel besser nutzen. KI kann sie nicht nur schnell verarbeiten, sondern auch Muster erkennen, die ein Mensch vielleicht nicht sieht (wie eine Studie von McKinsey & Company zeigt).
Schön, aber wie können wir es richtig einsetzen?
Während herkömmliche Werbung oft nur auf einfache Merkmale wie Alter, Geschlecht und Ort abzielt, geht KI einen Schritt weiter. Werbung wird dadurch viel zielgerichteter, da sie genau auf Personen zugeschnitten ist, die bereits Interesse an bestimmten Reisezielen oder Aktivitäten gezeigt haben. Diese Entwicklung ist schon seit einiger Zeit im Gange, nimmt aber jetzt an Fahrt auf.
Wir empfehlen, die Werbekanäle zu füttern, um die Daten zu vervollständigen. Dies ist sehr wertvoll, da Kanäle wie Google und META wissen, wer deine Zielgruppe ist. Man tut dies, indem man (klicke auf die Links, um Anweisungen zu erhalten:)
- Verknüpfung zwischen Google Ads und Google Analytics 4 und Nutzung dieser Daten, z.B. Besucher einer bestimmten Seite;
- Hochladen eigener Daten in Google Ads und META, wie z.B. Ticketkäufer oder Ferienhausbucher;
- Einsatz möglichst vieler interessanter Assets, wie mehrere Bilder, Videos, Überschriften und Beschreibungen für Anzeigen und Landing Pages. Lese hier zum Beispiel, wie du gutes Material für Display-Anzeigen erstellen.
Marketinggiganten können so alle Daten nutzen, um die richtige Person zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal mit dem richtigen Material zu finden. Wie wir bereits in unserem letztjährigen Trendartikel (Trend 5: Multichannel-Anzeigenformate übernehmen) geschrieben haben, hilft KI dabei, jeden Kunden an jedem Ort zu finden. Performance Max for Travel Goals (Kampagnentyp) hilft uns sogar noch weiter, indem es zusätzlich zu den Standard Google Platzierungen auch Google Hotel Ads einbezieht.
Inspirierende Beispiele für die Anwendung
Dynamic Creative Optimization (DCO). In der Reisebranche nutzt DCO KI, um die Anzeigenerstellung automatisch an die Vorlieben der Nutzer anzupassen. Stellen Sie sich vor, dass an sonnigen Tagen ganz bestimmte, passende Anzeigen geschaltet werden, wie wir es bereits für das Dolfinarium getan haben (lese hier die Fallstudie).
Optimierungen wie die Anpassung von Budgets und Ausschreibungsstrategien werden automatisch vorgenommen, ohne dass manuelle Arbeit erforderlich ist. Für Organisationen, die sich auf touristische Aktivitäten oder Reiseziele konzentrieren, kann dies besonders wertvoll sein. Denn die KI berücksichtigt Dinge wie die Jahreszeit, das Wetter oder besondere Ereignisse in einer bestimmten Region. Auf diese Weise werden Anzeigen genau zum richtigen Zeitpunkt geschaltet, um mehr Buchungen oder Besucher anzuziehen. Lese hier einen Fall, den wir für unseren Kunden Roan Luxury Camping Holidays erstellt haben, bei dem wir Machine Learning eingesetzt haben, um mehr Umsatz zu erzielen.
3. Die Tage der (kostenlosen) zuverlässigen Datenerhebung sind vorbei
Daten sind ein wichtiges Instrument, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die Leistung zu optimieren. Doch das Sammeln dieser wichtigen Informationen wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Seit Jahren ist das Verschwinden von Drittanbieter-Cookies ein wiederkehrendes Thema in unseren Blogs, Werbetrends 2024. Die Daten von Tools wie GA4 werden immer unzuverlässiger, obwohl sie für viele Vermarkter die wichtigste Informationsquelle darstellen. Wie gehen wir am besten mit dieser Veränderung um?
Welche Schritte unternehmen Google und META?
Sowohl Google als auch META haben die Änderungen in der Datenerfassung auf ihre eigene Art und Weise für ihre eigenen Tools umgesetzt. Im letzten Jahr waren wir als Vermarkter zum Beispiel damit beschäftigt, den obligatorischen Zustimmungsmodus (Google Consent Mode) zu implementieren. Erweiterte Modellierung, die verlorene, nicht beobachtbare Konversionen wiederherstellt. Marketer nutzen zunehmend die Vorteile von Google Enhanced Conversions. Dabei handelt es sich um eine von Google angebotene Möglichkeit, die aktuellen Conversion-Messungen durch zusätzliche Kundendaten zu ergänzen, indem diese mit angemeldeten Google-Konten verknüpft werden. Von META aus war das Pixel lange Zeit das Werkzeug, um Daten über das Kundenverhalten und -engagement zu sammeln. Trotz dieser Änderungen bleibt die Datenerfassung unvollständig und ungenau.
Welche Maßnahmen sollten wir selbst ergreifen?
Nach 20 Jahren der Nutzung kostenloser Tracking- und Analysedienste ist es an der Zeit, nach vorne zu schauen. Die Zeiten, in denen man kostenlos zuverlässige Daten sammeln konnte, sind vorbei. Die Risiken und Nachteile, sich als Marketer auf falsches Tracking zu verlassen (und damit das Kampagnenmanagement zu verschlechtern), sind zu groß. Aber wie soll man vorgehen?
Die Antwort auf diese Frage lautet: Server Side Tagging und die Facebook Conversion API. Diese Wege ermöglichen es dir, Daten über deine „eigenen“ Server in einem internen Server zu sammeln, bevor du sie mit Dritten teilen.
Die Hauptvorteile von Server Side Tagging und der Conversion API sind:
- Die gesamte Datenspeicherung wird „first party“;
- Die Ladeleistung der Website steht nicht mehr unter Druck;
- Die plattformübergreifenden Daten (Google Analytics, Facebook, Google Ads) werden genauer, da mehr gemessen werden kann.
META hat sogar angekündigt, dass die Conversion API in Zukunft die einzige Form der Messung sein wird. Ein Grund mehr, so schnell wie möglich mit dieser Form des Trackings anzufangen. Wie der Titel dieses Trends bereits andeutet, ist die Einrichtung von Server Side Tagging und der Facebook Conversion API leider nicht kostenlos. Die Einrichtung ist mit Kosten verbunden, und darüber hinaus wird eine monatliche Gebühr für die Wartung des Servers fällig.
Wenn du dir weitere Informationen über Server Side Tagging wünschst, wende dich bitte an SST@redonlinemarketing.com. Fangen wir wieder mit dem Tracking an!
4. Werbung und die Nutzung von KI-Tools – ein neues Spielfeld für Marken
KI-Tools wie ChatGPT, MidJourney und DALL-E werden zunehmend von Verbrauchern und Fachleuten für eine Vielzahl kreativer und produktiver Aufgaben eingesetzt. Dies eröffnet Werbetreibenden neue Möglichkeiten, mit ihren Zielgruppen auf innovative Weise in Kontakt zu treten – nicht durch den Einsatz von KI als Werkzeug, sondern durch Werbung innerhalb der KI-Tools selbst. Hier ein kurzer Einblick in diesen aufkommenden Trend.
KI-Tools als neue Werbekanäle
KI-Tools erfreuen sich großer Beliebtheit und werden von Millionen von Menschen für eine Vielzahl von Aufgaben genutzt, vom Schreiben von Texten bis hin zur Erstellung von Bildern. Das bedeutet, dass KI-Plattformen Werbetreibenden neue Möglichkeiten bieten, sich zu präsentieren. Man stelle sich vor, man verwendet ein KI-Tool, um eine Reiseroute für einen Urlaub zu erstellen, und während man arbeitet, erhält man automatisch Vorschläge für Premium-Reiseangebote oder Ausflüge von einer bekannten Reisemarke. Man stelle sich ein integriertes Widget vor, das einem Optionen für personalisierte Stadtführungen oder Abenteueraktivitäten anzeigt, die auf dem Ort basieren, den man in seinen Kalender eingetragen hat. Diese subtile Form der Werbung passt perfekt zu dem, was der Nutzer gerade braucht, und ist eine wertvolle Ergänzung, ohne aufdringlich zu sein.
Kontextbezogene und relevante Werbung
Eines der größten Potenziale der Werbung mit KI-Tools ist die Möglichkeit, kontextbezogene Werbung auf der Grundlage der Aktivitäten des Nutzers anzuzeigen. Angenommen, man verwendet ein KI-Tool, um einen Flyer für eine Wellnessveranstaltung zu entwerfen. Währenddessen erhält man subtile Angebote für Luxusunterkünfte, Wellnesspakete oder hochwertige Stockfotos von ähnlichen Orten. Diese Anzeigen fügen sich nahtlos in das ein, was man gerade tut, so dass sie nicht aufdringlich wirken, sondern eher als hilfreiche Vorschläge wahrgenommen werden.
Pioniere der KI-Werbung
Einige KI-Plattformen experimentieren bereits mit gesponserten Inhalten oder Empfehlungen. Große Marken sehen dies als Chance, sich frühzeitig an diesen wachsenden Plattformen zu beteiligen, um auf innovative Weise zu werben und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
In der Freizeit- und Reisebranche könnte dies in Form eines KI-Tools zur Zusammenstellung einer Reiseroute geschehen. Nehmen wir an, man erstellt eine personalisierte Reiseroute für einen Urlaub in Italien. Während das Tool bei der Planung der Aktivitäten hilft, erscheinen gesponserte Empfehlungen für Hotels, Touren oder sogar Restaurants in den Städten, die man besuchen möchte. Große Reisemarken wie Fluggesellschaften oder Hotelketten können auf diese Weise ihre Dienstleistungen direkt einem potenziellen Reisenden vorstellen. Diese Form von gesponserten Inhalten wirkt organisch und bietet dem Nutzer nützliche Vorschläge, die zu seinen Reiseplänen passen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er oder sie tatsächlich klickt und die Angebote wahrnimmt.
Freemium-Modelle mit Werbung
Viele KI-Tools bieten ein Freemium-Modell an, bei dem Nutzer kostenlos auf Basisfunktionen zugreifen und für Premiumfunktionen bezahlen können. Dies bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, durch gezielte Werbung oder gesponserte Inhalte Produkte bei den kostenlosen Nutzern zu bewerben.In der Reisebranche könnte dies bedeuten, dass ein Nutzer ein KI-Tool nutzt, um eine Reiseroute zu planen. Während er damit beschäftigt ist, erscheinen gesponserte Angebote für günstige Flugtickets, Mietwagen oder Hotelangebote. Auf diese Weise erhalten Reisemarken Zugang zu einer Zielgruppe, die bereits aktiv mit der Urlaubsplanung beschäftigt ist, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie sich für die beworbenen Angebote interessiert.
Die Zukunft der In-Tool-Werbung
Die Art und Weise, wie wir arbeiten und kreativ sind, verändert sich mit dem Aufkommen von KI-Tools rasant, und Werbetreibende werden zunehmend darauf reagieren. Statt herkömmlicher Werbung, die Menschen außerhalb ihrer Arbeit oder Freizeit erreicht, bieten KI-Plattformen die Möglichkeit, eine relevante Botschaft genau zum richtigen Zeitpunkt zu vermitteln. Dies könnte zu einer neuen Welle integrierter, nicht unterbrechender Werbung führen, die das Nutzererlebnis wirklich bereichert.
Werbung innerhalb von KI-Tools ist daher ein vielversprechender Trend, da sie Werbetreibenden die Möglichkeit bietet, auf subtile und kontextbezogene Weise Teil des kreativen Prozesses der Nutzer zu werden. Statt aufdringlicher Werbung bieten KI-Plattformen die Möglichkeit, relevante Produkte und Dienstleistungen zum richtigen Zeitpunkt anzubieten. Wir selbst testen diese Form der Werbung aktiv in der Reisebranche, indem wir beispielsweise Nutzern, die eine Reise planen, subtile Angebote für Flugtickets, Hotels oder Ausflüge zeigen. Es ist zu erwarten, dass diese neue Form der Werbung mit zunehmender Verbreitung von KI-Werkzeugen an Bedeutung gewinnen wird.
5. Werbung wird (noch) teurer. Werde schlauer und setze auf Nachhaltigkeit.
Wir lieben Werbung, denn sie bringt uns Geld. Aber die Landschaft verändert sich, und wenn die Kosten in dieser Landschaft steigen, verlieren einige Werbetreibende den Nutzen, den sie haben. Konkret trifft die Inflation auch Google und META. Adformatie hat bereits darüber geschrieben, Google selbst hat einen Anstieg der Anzeigenkosten um 5 % gemeldet, Agenturen sehen oft höhere Prozentsätze. Auch wir sehen einen Anstieg zwischen 5% und 25%.
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Wie kommt das?
Wir haben kurz die Inflation erwähnt, aber viele Organisationen haben auch ihre eigenen Preise erhöht (z.B. für ihre Ferienhäuser oder Eintrittskarten), so dass sich das gegenseitig ausgleicht. Wir sehen mehr. Erstens hat sich die Reise- und Freizeitindustrie erholt oder ist dabei, sich zu erholen. Die Folge ist ein harter Wettbewerb. Sicherlich sind große Unternehmen bereit, mehr für Sichtbarkeit und Website-Traffic zu bieten. Zweitens ist die Abhängigkeit von META und Google aufgrund der zunehmenden Abschaffung des Tracking durch Dritte gestiegen. Diese Abhängigkeit erhöht die Nachfrage nach erweiterten Targeting-Optionen und Nischensegmenten, was zu höheren Klickpreisen für gezielte Anzeigen in der Reise- und Freizeitbranche führt.
Wie kann man dagegen ankämpfen?
Wir gehen davon aus, dass die Klickpreise bis 2025 noch einmal um mindestens 5% steigen werden. Um diesen Effekt abzufedern, müssen Maßnahmen ergriffen werden.
- Man muss sich darüber im Klaren sein, welche Marge man erzielen will/muss. Sobald dies klar ist, sollte man automatisierte Gebotsstrategien einsetzen und sich bis zu einem gewissen Grad von Klickpreisen lösen. Achte auf eine gute Conversion Rate und arbeite kontinuierlich daran;
- Arbeite mit klaren KPIs, einschließlich Website-Traffic. Berechne, was ein Klick kosten darf und optimiere entsprechend. Funktionieren bestimmte Keywords oder Kanäle nicht? Denke über eine andere Strategie nach. Im Jahr 2025 müssen wir erfinderisch sein;
- Mehr auf eigene Medien wie SEO und E-Mail setzen, um unabhängiger zu werden. Das ist nachhaltig, zahlt sich aber oft nicht sofort aus. Inhalt ist immer noch König;
- Achte darauf, dass deine Werbemittel perfekt aufeinander abgestimmt sind. Siehe auch Trend 1 und 2. So kannst und sollst du dich von der Konkurrenz abheben.
6. TikTok, der Konkurrent von Google als Suchmaschine
TikTok wird in den Benelux-Ländern weiterhin von allen Zielgruppen genutzt. Nicht nur Jugendliche verbringen Stunden auf TikTok, sondern auch Eltern, Großeltern, Großmütter und junge Erwachsene, wie eine Studie von Frankwatching zeigt. Die Algorithmen sind mit den richtigen Inhalten wie interessanten Reisen und Tipps so gut optimiert, dass viele stundenlang dabei sind. Mittlerweile wird TikTok nicht nur als Unterhaltungskanal, sondern auch als Suchmaschine wahrgenommen. Tatsächlich bietet TikTok auch Anzeigen in den Suchergebnissen an, so Aboutict.
Vor allem junge Menschen suchen auf der Plattform nach Bewertungen, „Things to do“, Reisezielen und Geschichten. Indem sie auf TikTok mehr darüber erfahren, untermauern sie ihre Ansichten zu bestimmten Themen. Wenn man zum Beispiel eine Grachtenfahrt durch Amsterdam machen möchte, sucht die jüngere Generation auf TikTok nach „Rondvaart Amsterdam“ und schaut sich dann die interessantesten Videos an. Das Suchvolumen ist inzwischen so groß, dass TikTok auch in der Google-Suche auftaucht. Google hat die TikTok-Ergebnisse in die Suchergebnisse aufgenommen, um von der wachsenden Popularität von TikTok als Suchwerkzeug zu profitieren und die Nutzererfahrung zu verbessern. Laut Infuencer Marketing Hub wird das Suchvolumen auf TikTok bis 2024 deutlich ansteigen, da immer mehr Nutzer die Plattform für Suchanfragen nutzen, insbesondere die jüngere Generation. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend bis 2025 noch verstärken wird, da TikTok weiterhin neue Funktionen wie den TikTok Shop und verbessertes Livestreaming entwickelt, die die Plattform zu einer immer beliebteren Inspirationsquelle machen. Das ist für uns sehr interessant, denn so kann man auch auf anderen Plattformen gefunden werden, wenn man TikTok auf die richtige Weise einsetzt!
Werbung in der TikTok Suchmaschine
Seit kurzem kannst du auch in der TikTok-Suchmaschine werben. Das bedeutet, dass du bei relevanten Begriffen angezeigt wirst. TikTok-Anzeigen werden z.B. häufig für den Verkauf von Häusern im Ausland genutzt. Wenn du zu den ersten Inserenten gehörst, kannst du dich auf einem noch nicht gesättigten Markt behaupten. Bedenke jedoch, dass die Mindestkosten für eine Anzeige pro Tag mindestens 50 € betragen. Bis 2025 wird erwartet, dass immer mehr Nutzer über TikTok suchen. Wenn wir hier zuerst werben, können wir uns einen strategischen Vorteil verschaffen und unsere Marktposition stärken. Möchtest du mehr über die Social-Media-Kampagnen von Red erfahren? Dann wirf einen Blick auf die Fallstudien.
7. Sprachgesteuerte Anzeigen sind die Zukunft schlechthin
Mit dem Aufkommen intelligenter Assistenten wie Alexa, Google Assistant und Siri sind sprachgesteuerte Anzeigen (auch Voice Ads genannt) ein neuer und schnell wachsender Werbekanal. In den Niederlanden hinkt der Markt im Vergleich zu Amerika noch hinterher, aber er wächst. Diese Form der Werbung nutzt Spracherkennung, um direkt mit dem Verbraucher in Kontakt zu treten. Nachstehend ein Überblick über die wichtigsten Trends in diesem Bereich.
Smart Speaker als neuer Kanal
Intelligente Lautsprecher finden sich in immer mehr Haushalten und bieten Werbetreibenden neue Möglichkeiten. Es wird erwartet, dass bis 2024 etwa 55% der Haushalte ein solches Gerät besitzen werden. Werbetreibende können nun über kurze, intelligente Sprachansagen, die oft in die alltägliche Interaktion mit den Geräten integriert sind, in die Wohnzimmer eindringen. Man denke nur an Vorschläge für Ausflüge oder Urlaubsangebote, wenn jemand eine Frage über den Google Assistant stellt.
Interaktion mit der Anzeige
Das Besondere an sprachgesteuerten Anzeigen ist, dass sie keine Einbahnstraße sind. Der Nutzer kann direkt auf die Anzeige reagieren, was zu einem viel interaktiveren Erlebnis führt. Man stelle sich vor, man hört eine Werbung für ein neues Angebot mit den Worten „Erzählen Sie mir mehr“ oder „Buchen Sie jetzt“. Diese Art der interaktiven Werbung gibt dem Verbraucher mehr Kontrolle und schafft ein viel persönlicheres Erlebnis.
Intelligente und personalisierte Angebote
Wie bei der Online-Werbung spielt auch hier KI eine wichtige Rolle. Sprachassistenten lernen aus deinen Vorlieben und früheren Interaktionen und können so personalisierte Werbung erstellen. Angenommen, du fragst deinen intelligenten Lautsprecher regelmäßig nach Reisezielen, dann erhältst du vielleicht ein Angebot für einen günstigen Flug oder ein Hotel an einem dieser Orte. Diese Art von zielgerichteter Werbung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du darauf reagierst.


