Benötigst du Hilfe bei der Implementierung vom Google Consent Mode v2?
Es ist soweit: Werbetreibende sind gezwungen, sich an die Datenschutzgesetze zu halten. Wir haben bereits in der Vergangenheit darüber geschrieben, und jetzt ist es soweit: Es gibt Konsequenzen, wenn du nicht darauf reagierst.
Konkret musst du bis zum 6. März den Consent Mode V2 implementiert haben, oder vereinfacht ausgedrückt, der Consent Mode muss vollständig eingestellt sein.
Was sind die Folgen, wenn du den Google Consent Mode v2 nicht nutzt?
- Ab dem 6. März kannst du ohne den Google Consent Mode v2 keine Zielgruppen mehr in Google Ads verwenden, was die Effizienz deiner Werbung erheblich beeinträchtigen wird.
- Du kannst zum Beispiel nicht mehr nach ähnlichen Personen im Google-Netzwerk suchen, die auf bestehenden Besuchern deiner Website basieren und sich für dein Produkt interessieren.
- Remarketing-Kampagnen sind nicht mehr nutzbar, um Besucher zu erreichen, die bereits Interesse an deinem Produkt gezeigt haben.
- Ab Juni kannst du ohne den Google Consent Mode v2 in deinem Google Ads-Konto keine Conversions wie z. B. Buchungen mehr messen. Du kannst also nicht mehr sehen können, welche Kampagne zu welchem Ergebnis führt.
Ohne den Google Consent Mode v2 müssen Werbetreibende daher blinde Entscheidungen treffen, da im Konto keine Daten mehr verfügbar sind. Das bedeutet auch, dass du nicht mehr weißt, ob deine Investition die gewünschten Ergebnisse bringt.
Neben den direkten Folgen für die Werbung in Google Ads wirkt sich die nicht korrekte Umsetzung auch auf Ihre anderen Marketingkanäle aus. So können beispielsweise Buchungsdaten in Google Analytics 4 verloren gehen, so das du nicht mehr sehen kannst, wie viele Buchungen aus den einzelnen Kanälen stammen. Dies ist für deine Marketingstrategie und den Marketing-Mix katastrophal, denn in welche Kanäle wirst du investieren, wenn du nicht mehr wissen kannst, was sie einbringen?
Was ist der Google-Consent Mode?
Der Google-Consent Mode (oder einfacher gesagt, der Erlaubnismodus) ist eine Voraussetzung für gutes Online-Marketing. Er ermöglicht es dir, das Verhalten der Google-Tags in Bezug auf die Nachverfolgung von Usern und personalisierte Anzeigen anzupassen.
Das beginnt damit, ob deine Website Daten über Cookies speichert oder nicht. Einfach ausgedrückt: Wenn ein Verbraucher nicht möchte, dass du Cookies speicherst, dann darfst du das nicht tun. Früher war das nicht „strafbar“, aber jetzt ist Google in dieser Hinsicht strenger. Das bedeutet also auch, dass man keine Daten erhält, wenn man Cookies nicht speichert, und das ist für viele (datengetriebene) Kampagnen katastrophal.
Du kannst dann z. B. das Verhalten eines Besuchers auf der Website nicht mehr messen, wir wissen also nicht, welche Seiten er oder sie besucht und können diese Informationen nicht für dein Marketing nutzen. Der Consent-Mode ist eine Methode zum Erhalt von Verhaltensdaten durch Modellierung (Erstellung von Profilen auf der Grundlage von Mustern). Im Consent-Mode wird ein „Ping“ gesendet, wenn eine Aktion ausgeführt wird, ohne dass Benutzerdaten darin enthalten sind. Dies wird modelliert, so dass du die Daten hast und die Daten des Verbrauchers nicht weiter verwendet werden. Eine Win-Win-Situation also!
Der Google Consent Mode entstand im Zusammenhang mit Vorschriften wie der Allgemeinen Datenschutzverordnung (AVG) in der Europäischen Union, wonach Websiten die Zustimmung der Nutzer einholen müssen, bevor sie ihr Verhalten verfolgen oder personalisierte Werbung anzeigen. Google ist seit diesem Jahr zum „Aufpasser“ ernannt worden und wird dafür sorgen, dass die Werbetreibenden die Vorschriften auch einhalten.
Was ist der Google-Consent Mode v2?
Wir haben in der Einleitung es bereits angeteasert: Ab dem 6. März musst du nicht nur den Consent-Mode implementiert haben, sondern auch die V2. Wenn du das nicht tust, werden deine Daten sofort darunter leiden, angefangen mit dem Verlust von Zielgruppen in Google Ads, wie z. B. Zielgruppen auf der Grundlage von Website-Besuchern.
Das hat erhebliche Auswirkungen auf den Google-Algorithmus und damit auf die Ergebnisse deiner Google Ads-Kampagnen.
Unten siehst du die Timeline, die Google ab dem 6. März eingeschlagen hat.
Der Unterschied zwischen dem Consent Mode und dem Consent Mode v2 liegt in 2 neuen Parametern. Im Consent Mode wurden 5 Parameter verwendet:
- ad_storage
- functionality_storage
- personalization_storage
- security_storage
- analytics_storage
2 weitere wurden hinzugefügt, nämlich:
- ad_user_data
- ad_personalization
Kurz gesagt geht es hier darum, dass Sie, der Nutzer, dem Betreiber der Website die Erlaubnis erteilen, Nutzerdaten zu Werbezwecken an Google zu senden und personalisierte Anzeigen zu schalten. Siehe auch den Screenshot (Quelle Cookie Script).
Implementierung von Google Consent Mode v2
Wenn du eine Consent Management Platform (ab jetzt CMP) verwendest, kannst du ganz einfach über den Google Tag Manager angeben, dass du den Consent Mode v2 aktivieren möchtest. Alles, was du brauchst, ist ein wenig Wissen über den Tag Manager und ein CMP. Dann durchläufst du die Diagnosen in Google Ads, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß übermittelt wird, und schon fertig!
Wir empfehlen Cookiebot und sind selbst damit vertraut. Wenn du Hilfe benötigst, kannst du dich gerne an uns wenden.
Einfach ausgedrückt:
- Stelle ein Cookie-Banner bereit, der den Consent Mode v2 verwendet;
- In Google Ads anwenden;
- Werbe ab dem 6. März mit voller Kraft weiter.
Was kannst du tun, um sicherzustellen, dass du ab dem 6. März weiterhin (optimal) über Google Ads werben kannst?
Genau.


