Im letzen Jahr hat sich an der Social-Media-Front viel getan. Man denke an die boomenden Plattformen BeReal und TikTok oder die Rückkehr des beliebten Twitter. Welche Trends werden sich in diesem Jahr fortsetzen? Welche Entwicklungen werden uns im Jahr 2023 am meisten beschäftigen? Lesen Sie in diesem Blog die fünf wichtigsten Social-Media-Trends für die Reise- und Freizeitbranche im Jahr 2023.
1. Vertraut und lebensecht
Es ist Schluss mit dem statischen und einfachen „Stockfoto“-Content. Die Nutzer sozialer Medien bevorzugen spontane und lebensechte Bilder. Ein Beispiel ist die beliebte App BeReal. Eine App, bei der Sie nach einer Benachrichtigung auf Ihrem Handy innerhalb von zwei Minuten ein Foto mit Ihrer Vorder- und Rückkamera machen. Sie zeigen, was Sie in diesem Moment tun und teilen es mit Ihren Followern. Das ist natürlich sehr ‚echt‘ und sorgt für lustige, spontane Momente.
Um die Nutzer sozialer Medien zu erreichen, ist es sinnvoll, mit Künstlern zusammenzuarbeiten, die Ihr Unternehmen auf eine lebendige Art und Weise darstellen. Aber worauf sollten Sie achten? Für ein Unternehmen ist es wichtig, sich intensiv mit den Inhalten zu beschäftigen. Was möchte mein Zielpublikum sehen? Durch die Erstellung der richtigen Inhalte können Sie eine starke Markenbekanntheit aufbauen und für Ihr Zielpublikum sichtbar werden. Wenn Sie z. B. ein Ferienpark mit einer treuen Zielgruppe sind, sollten Sie Inhalte verwenden, die einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Ebenfalls könnten Sie Ihr Team den Followern vorstellen. Für einen Freizeitpark, der vor allem junge Familien anspricht, sollten Sie Bilder verwenden, die lachende und glückliche Kinder zeigen. Unser Tipp: Verwenden Sie filterfreie (Video-)Bilder und Fotodumps (Karussell) mit erkennbaren Momenten aus dem Alltag.
2. User Generated Content & Influencer Content
User Generated Content (UGC) ist für die meisten ein vertrautes Thema. Ein Trend, der sich auch 2023 fortsetzen wird. Bei nutzergenerierten Inhalten handelt es sich nicht um irgendwelchn Content, sondern um Content, der von den Nutzern selbst erstellt wurde. Die Besucher teilen diesen Content auf ihren eigenen Kanälen und geben eine Bewertung über das Unternehmen ab. Wenn potenzielle Bucher nach einem Urlaub suchen, lassen sie sich gerne von den Erfahrungen anderer leiten. Viele durchforsten das gesamte Internet, um den passenden Urlaub zu finden. Sie können Orte auf Instagram entdecken, Bewertungen auf Facebook lesen oder Bilder auf Pinterest anschauen. Die Orientierung und die Vorfreude beginnen oft auf den Social-Media-Kanälen und spielen eine wichtige Rolle in der Customer Journey.
Als Unternehmen ist es ideal, sich diese Situation zunutze zu machen. Organisieren Sie zum Beispiel eine Gewinnaktion, bei der der Nutzer ein Urlaubsfoto mit einem bestimmten Hashtag postet. Als Gegenleistung für die Teilnahme verlosen Sie einen besonderen Rabatt oder verschenken sogar einen ganzen Urlaub. Durch User Generated Content wird ein hohes Maß an Engagement bei bestehenden Gästen erzeugt und darüber hinaus werden neue Kunden durch authentische Bilder inspiriert. Eine spielerische und kostengünstige Möglichkeit, die Markenbekanntheit und -reichweite zu erhöhen.
Neben User Generated Content wird 2023 eine weitere Form von Content noch wichtiger werden: das Influencer Marketing. Bei dieser Strategie setzen Sie eine Person mit einer Gruppe von Followern ein, die für Ihr Unternehmen interessant sein kann. Dieser „Influencer“ muss nicht immer eine bekannte Person sein. Als Beispiel sei TikTok genannt, eine Plattform, auf der der Algorithmus viele Nischenzielgruppen geschaffen hat. Dies hat den Vorteil, dass neben großen Unternehmen auch kleine Unternehmen schnell und kostengünstig die richtige Zielgruppe erreichen können. Tipp: Es ist nicht einfach, einen Influencer zu finden. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Zielgruppe übereinstimmt und der Influencer zur Marke Ihres Unternehmens passt.
3. Short Video: TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts
Kurz, aussagekräftig und vertikal: das sind Short Videos. Ob Sie nun YouTube, Instagram, Tiktok oder Facebook nutzen, Sie können es nicht mehr ignorieren. Die Zunahme dieser kurzen Videos ist keine überraschende Entwicklung. Seit Jahren ist ein Aufwärtstrend bei der Nutzung von Videoinhalten zu beobachten, aber im Jahr 2023 wird „Short-Form“ Content noch beliebter werden. Beim Einsatz dieser Videoform geht es darum, den Zuschauer innerhalb von acht Sekunden zu überzeugen. Tatsächlich sind diese wenigen Sekunden die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Social-Media-Nutzers. Diese Sekunden sind führend und halten den App-Besucher davon ab, zum nächsten Video weiterzuscrollen.
Beim Erstellen eines Kurzvideos ist es wichtig, dass die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort geweckt wird. Aber wie macht man das? Schauen Sie sich die aktuellen Trends auf der Plattform an, suchen Sie die Interaktion mit Ihrem Zielpublikum und halten Sie es vor allem einfach. Tipp: Vergessen Sie nicht, das Format 9:16 in Ihre Strategie aufzunehmen. Sie werden dieses Format immer häufiger benötigen.
4. Social Shopping
Etwas auf die einfachste Art und Weise und in der kürzesten Zeit kaufen, das ist, was viele Nutzer sozialer Medien wollen. Wie einfach ist es, den schicken Handgepäckkoffer, den Sie auf Instagram gesehen haben, gleich zu kaufen? Genau! Aber wie erreicht man mit möglichst wenigen Klicks einen Kauf?
Social Shopping! Die Käufer werden bald in der Lage sein, Produkte direkt über soziale Medien zu kaufen, ohne die App zu verlassen. Sie kennen es vielleicht vom Vorreiter Facebook. Die Shopping-Methode ermöglicht es Ihnen, Ihr Produkt optisch ansprechend zu präsentieren und dadurch mehr Reichweite und messbare Erkenntnisse zu generieren. Käufer können das Produkt ganz einfach teilen, Bewertungen hinterlassen und es anderen Nutzern sozialer Medien empfehlen. Als Unternehmen können Sie sich dies zunutze machen, indem Sie einen guten Shop für die direkte Buchung von Pauschalreisen und Unterkünften einrichten.
5. Soziale Medien, die neue Suchmaschine
Wer dachte, Google würde für immer die größte Suchmaschine bleiben, könnte sich irren. Die Suchmaschine von Google bekommt zunehmend Konkurrenz. Man denke nur an die Social-Media-Plattformen TikTok und Instagram. Neben der Unterhaltung bieten diese Plattformen ihren Besuchern ein breites Spektrum an Informationen und Anregungen. Was werden wir heute Abend essen? Oder wohin fahren wir dieses Jahr in den Urlaub? Im Handumdrehen erhalten Sie visuelle Informationen von App-Nutzern aus aller Welt.
Obwohl die Suchmaschine von Google immer noch weit verbreitet ist, ist die größte Veränderung bei der jüngeren Generation zu beobachten. Diese Generation, die auch als Gen Z bezeichnet wird, nutzt häufig soziale Medienplattformen für die Suche. So vergleichen junge Menschen beispielsweise Preise und Produkte und legen Wert auf die Meinung anderer zu möglichen Anschaffungen. Wer hat noch Lust, durch eine lange Liste von Websites zu scrollen, wenn man auch Fotos und Videos ansehen kann?
Abgesehen davon, dass man Google Search sicherlich(!) nicht abhaken sollte, ist es nützlich, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten. Bereiten Sie sich vor und stellen Sie sicher, dass Sie von Ihrer Zielgruppe gefunden werden können. Stellen Sie sich die folgende Frage: Wie werde ich derzeit in den sozialen Medien gefunden? Enthalten meine Beiträge bereits relevante Keywords und habe ich den Standort meines Unternehmens schon markiert?
Beratung gewünscht?
Wir hoffen, dass Sie mit diesen Trends für 2023 gerüstet sind. Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Ratschläge für die strategische Gestaltung Ihrer eigenen Social-Media-Kanäle? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne!


